Termine

Das Raquet

Der Tennisschläger

Für die richtige Wahl des Tennisschlägers ist eine möglichst objektive Einschätzung des eigenen Spielvermögens von Bedeutung. Der Tennisschläger muss Ihrer Konstitution und Handgröße entsprechen. Achten Sie darauf, dass das Schlägergewicht nicht zu hoch ist, um Handgelenk und Armmuskulatur nicht zu überlasten. Die Griffstärke darf weder zu dick noch zu dünn sein, sonst können die Finger könnten den Griff nicht umfassen bzw. der Griff würde sich zu leicht in der Hand drehen. Probieren Sie verschiedene Griffstärken, damit die Finger beim Zugriff bequem am Griff anliegen. Damen spielen in der Regel mit Griffstärke 3-5, Herren mit 4-7.

Der Schlägerrahmen

Der Swingindex von der Firma Wilson oder Swing Style Rating Chart der Firma Head klassifizieren die Rahmen entsprechend den unterschiedlichen Ausholbewegungen (Swing) und messen die Rahmensteifigkeit: Eine Schläger-Serie eignet sich für lange, schnelle Schwünge, eine mittlere für einen mittellangen und mittelschnellen Schwungstil, eine dritte Klasse setzt für den optimalen Einsatz kurze, langsame Schwünge voraus. Erkennbar ist die Klassifizierung an der Modellbezeichnung als Zahl- oder Buchstabenserie.

Das Augenmerk richtet sich auf die Rahmenbreite und das –material. Vorherrschende Materialien sind (Hyper-) Carbon, Graphit, Fiberglas, Kevlar und Titanium, wobei Titanium mit einem verschwindend geringen Anteil von ca. 1-2 % als Beimischung enthalten ist. Jedoch führt selbst dieser geringe Titanium-Anteil zu einer merklichen Gewichtsreduktion und Steifigkeit, was die Manövrierbarkeit sowie die Ballbeschleunigung steigert. Reine Graphit-Schläger werden immer seltener, da sie relativ schwer sind, häufiger sind Graphit/Hyper Carbon-Verbindungen zu finden.

Der Schlägerkopf

Das Rahmenprofil reicht von der runden Rahmenform, über die ovale bis zu rechteckigen Schlägerkopfformen. Rückläufig sind Oversize-Schläger, die eine bedeutend größere Schlagfläche haben. Der so genannte Sweet Spot bezeichnet den optimalen Treffpunkt am Schlägerkopf, die Trefferfläche mit der geringsten Vibration und der bestmöglichen Ballbeschleunigung. Die Schlägerkopfform hängt stark mit dem Sweet Spot zusammen, so hat ein rechteckiger Kopf einen vergrößerten Sweet Spot, das heißt eine größere Trefferfläche mit dem geringsten Aufprallschock und Vibrationen. Als Balance ist der Schwerpunkt zu verstehen, ab dem ein Gleichgewicht zwischen Schlägerkopf und Schaft besteht. 
Zum selber testen kann man einfach mal versuchen den Schläger auf zwei Fingern zu balancieren. Ein eher kopflastiger Schläger kann z.B. bei einem Aufschlag eine größere Ballbeschleunigung zur Folge haben.

Um einen Tennisschläger zu finden, der auf Ihre persönlichen Eigenschaften "zugeschneidert" ist, empfiehlt sich ein Vergleich. Dazu dient auch der fast in jedem Geschäft angebotene Service, verschiedene Schläger-Modelle vor dem Kauf ausleihen zu können.